Schreibratgeber für Eilige

Ein Buch von Stephen King zur Hand zu nehmen, ist meist eine gute Idee. Der Mann versteht es wahrlich, Geschichten zu erzählen. Längst nicht mehr im Ruf des „Horrorautors“ verhaftet, tummelt er sich in so ziemlich jedem Genre mit Erfolg. (Wobei mir auf Anhieb allerdings kein Liebesroman einfallen will, aber ich kenne auch längst nicht jedes seiner Werke) Selbst über das Schreiben hat King geschrieben.

Das Leben und das Schreiben, so der deutsche Titel dieses Buches. Sehr empfehlenswert für alle angehenden Autoren und jene, die ein bisschen mehr über Stephen King erfahren wollen. Locker erzählt erfährt der Leser, wie es denn bei King war mit der Faszination Schreiben, was für ihn gepasst und schlussendlich zum Erfolg geführt hat, und was denn so im Werkzaugkasten des Schriftstellers zu finden sein sollte. (mehr zu diesem Buch übrigens hier bei Wortringer)

Das Leben und das Schreiben ist nach Kings eigener Definition ein kurzes Buch. „Je kürzer das Buch, desto weniger Blödsinn steht drin“, verrät er seine Gedanken im Vorwort.
Er hat es noch kürzer geschafft.

In Der Anschlag lässt er Jake Epping, Protagonisten und Erzähler der Handlung, sagen:

In meinem Leben als Lehrer habe ich nachdrücklich die Idee der Einfachheit propagiert. Bei Sachbüchern wie bei Romanen gab es nur eine Frage und eine Antwort. Was ist geschehen? fragt der Leser. Dies ist geschehen, antwortet der Autor. Dies … und dies … und auch dies. Alles einfach ausdrücken. Das war der einzig sichere Weg zum Erfolg.

Stephen King, Der Anschlag

So einfach kann es also sein …

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